B2B-Marketing für Beratungsunternehmen ist anspruchsvoll. Die Zielgruppe – Entscheider in Mittelstand und Konzernen – ist kritisch, gut informiert und wird täglich mit Angeboten überhäuft. Klassische Akquise und Empfehlungen funktionieren, aber skalieren schwer.
Eine preisgekrönte internationale Strategieberatung stand vor genau dieser Aufgabe. Das Unternehmen – das aus wettbewerbstaktischen Gründen nicht namentlich genannt werden kann – hatte sich als führende Unternehmensberatung im Bereich Strategie etabliert. Doch die digitalen Kanäle blieben weitgehend ungenutzt – die Webseite war Visitenkarte, kein Vertriebskanal.
Die Antwort: Eine digitale Marketing-Infrastruktur, die von Grund auf durchdacht ist. Gemeinsam mit andweekly entwickelte die Strategieberatung über zwei Jahre ein System, das nicht nur Leads generiert, sondern nachhaltig wirkt.
Die Unternehmensberatung entschied sich bewusst für den systematischen Aufbau einer skalierbaren digitalen Marketing-Strategie, um das Wachstum zu beschleunigen und neue Zielgruppen zu erschließen.
Das Ziel war ambitioniert: Eine professionelle digitale Marketing-Infrastruktur aufbauen und als führende Strategieberatung digital sichtbar werden. Dafür brauchte es mehr als einzelne Kampagnen.
Es ging darum, eine komplette Marketing-System zu schaffen – von der technischen Infrastruktur über die Content-Strategie bis zur Lead-Qualifizierung. HubSpot sollte dabei als zentrale Plattform dienen, um alle Aktivitäten zu orchestrieren und messbar zu machen.
Gleichzeitig musste die Markenbotschaft klar sein: Diese Strategieberatung ist der Partner für Unternehmen, die komplexe Herausforderungen nicht nur analysieren, sondern auch lösen wollen. Diese Positionierung sollte sich durch alle Kanäle ziehen – konsistent, glaubwürdig und mit konkreten Beweisen untermauert.
Wir starteten nicht mit Kampagnen, sondern mit Strategie. In intensiven Workshops entwickelten wir Buyer Personas für Mittelstand und Konzerne, definierten eine Value Matrix mit Pain Points und Kernbotschaften und planten Content-Cluster entlang der Buyer's Journey.
Parallel bauten wir die technische Infrastruktur auf. HubSpot wurde implementiert, die Daten aus dem bestehenden CRM migriert, Marketing-Automatisierung aufgesetzt. Double-Opt-In-Prozesse, Follow-Up-Workflows und Lead Scoring wurden durchdacht: Wann wird aus einem Kontakt ein qualifizierter Lead? Wie werden Leads priorisiert? Was passiert nach der ersten Interaktion?
Dann kam die Kreation: Whitepapers als Lead-Magneten, LinkedIn-Content für Company Page und Partner-Profile, Newsletter-Kampagnen mit überdurchschnittlichen Engagement-Raten. Alles mit einem Ziel: die Strategieberatung als Thought Leader positionieren.
Erst dann starteten die Paid-Media-Kampagnen. LinkedIn Ads für die gezielte Ansprache von Senior-Level-Entscheidern. Google Ads für die aktive Nachfrage. Alles datengetrieben, alles messbar, alles optimierbar.
Was diese Zusammenarbeit besonders machte? Die enge Verzahnung aller Disziplinen. Strategie, Kreation und Technologie griffen von Anfang an ineinander. Nichts wurde isoliert betrachtet, alles war Teil eines größeren Systems.
Die Verzehnfachung der digitalen Kontakte zeigt: Wenn man die Zielgruppe versteht und die richtigen Prozesse hat, entstehen nicht nur viele, sondern die richtigen Leads. Die konsequente Ausrichtung auf Senior-Level-Entscheider in Mittelstand und Konzernen war entscheidend für diese Qualität.
Besonders wertvoll war der langfristige Ansatz: Statt auf schnelle Wins zu setzen, wurde über mehr als zwei Jahre ein nachhaltiges System geschaffen. Ein System, das wächst, lernt und sich kontinuierlich verbessert. Die datengetriebene Optimierung ermöglichte es, den Cost-per-Lead über die Projektlaufzeit kontinuierlich zu einem niedrigen zweistelligen Betrag zu senken.
andweekly betreut eine führende internationale Strategieberatung, die sich auf komplexe Herausforderungen im deutschen Mittelstand und bei Konzernen spezialisiert.
Aus wettbewerbstaktischen Gründen kann das Unternehmen nicht namentlich genannt werden.
Die Zahlen belegen den Erfolg der strategischen Herangehensweise: Nach über zwei Jahren hat die Strategieberatung ein funktionierendes digitales Marketing-System, das messbar zum Wachstum beiträgt.
Was bedeuten diese Ergebnisse für die Strategieberatung? Zunächst einmal: Die digitalen Kanäle sind aktiviert. Die Marketing-Infrastruktur steht, die Pipeline füllt sich, die Qualität der Kontakte stimmt.
Wichtiger noch: Es wurde ein System geschaffen, das skaliert. Die Marketing-Automation läuft, die Prozesse sind etabliert, die Datenqualität ist gesichert. Was in zwei Jahren aufgebaut wurde, kann jetzt kontinuierlich wachsen – mit neuen Content-Formaten, zusätzlichen Kampagnen und weiteren Zielgruppen.
Die Positionierung als führende Strategieberatung wird nun auch digital sichtbar. Dieses Projekt zeigt: Wer Komplexität für andere übersetzt, sollte auch das eigene Marketing systematisch angehen.